Christina Wolf: Getemed Via

Getemed Via könnte Eltern von Risikosäuglingen unterstützen. Das Monitoringsystem konzipierte Christina Wolf als Masterarbeit im Studiengang Industrial Design an der Grazer FH Joanneum.

Getemed Via: Konzept für ein Neugeborenen-Monitoringsystem von Christina Wolf

Getemed Via soll als Heimmonitoring-System soll Eltern von Neugeborenen das nötige Vertrauen bei der täglichen Überwachung eines Risikosäuglings zurückgeben. Nutzerfreundlichkeit für Eltern und Kind stehen dabei an oberster Stelle. Die Anwendung im Alltag wird durch die neue Gestaltung und sinnvolle Features erleichtert. So entfällt der zusätzliche Stressfaktor einer schwierigen Handhabung: Klebeelektroden, die die weiche Babyhaut verletzen können sowie Sensoren an den Kinderfüßen mit unzähligen Kabeln zum Monitor, die das Kind in seiner Bewegungsfreiheit einschränken, gehören der Vergangenheit an. Mittels weiterentwickelter Technologie konnte eine kabellose Sensoreinheit geschaffen werden. Ein zu 100 Prozent aus Baumwolle bestehendes Gurtband wird am Brustkorb des Kindes angebracht, die Überwachungsdaten werden via Bluetooth zum Monitor weitergeleitet.

Auch das UI/UX bildet eine unerlässliche Komponente des Heimmonitoring-Systems. Verpackung, Einführung in die Handhabung des Gerätes sowie die Auswertung der Daten bis hin zu den intelligenten Eigenschaften des User Interface soll das Sicherheitsgefühl der Eltern stärken und eine professionelle Anwendung  in Zukunft gewährleisten. Die Master-Arbeit entstand in Kooperation mit dem Unternehmen Getemed.

Mehr Informationen zum Konzept Getemed Via hier als pdf-Download.

Hochschule
FH Joanneum, Graz
Masterarbeit Sommersemester 2016
Betreuer: Johannes Scherr

Kontakt
Mail an Christina Wolf
Christina Wolf auf Linkedin

© Text
Christina Wolf

© Fotos
FH Joanneum Industrial Design, Graz

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