Dauernd, nicht endgültig

Seit 60 Jahren wird in Essen beispielhaftes Design gezeigt – das ist Anlass für das Ruhr Museum und das Red Dot Design Museum, zurückzublicken.

Die Ausstellung zeigt in Halle 5 auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein aktuelle wie auch historische Exponate, rekonstruiert Elemente vergangener Präsentationen und dokumentiert neben Plakaten und Fotografien aus sechs Jahrzehnten auch die Erlebnisse von Zeitzeugen.

1955 begann die Essener Designgeschichte mit der „Ständigen Schau formschöner Industrieerzeugnisse“ in der Villa Hügel. Verantwortlich dafür war der Verein „Industrieform“ gegründet wurde, der in dieser Form bis 1990 Bestand hatte und dann in den Red Dot überging. Auch der jährlich ausgeschriebene Designwettbewerb wurde 1955 erstmalig organisiert. Die prämierten Produkte wurden – wie heute noch üblich – in einer ständigen Ausstellung gezeigt. „Dauernde, nicht endgültige Form“ rekonstruiert diese erste Präsentation auf der Villa Hügel, indem sie einen Großteil der Exponate von damals im Original zeigt, darunter den legendären Mercedes-Benz 300 SL. Mit Fotos erzählt die Ausstellung den Weg des ehemaligen Hauses Industrieform von der Villa Hügel bis zum Red Dot Design Museum im von Sir Norman Foster umgebauten Kesselhaus auf Zollverein, das 1997 bezogen wurde. In einem zweiten Teil wird die Geschichte der Ausstellungen und der Wettbewerbe des Design Zentrums sowie die Entwicklung seines Corporate Designs gezeigt.

Dauernde, nicht endgültige Form
60 Jahre Designgeschichte in Essen – von der Industrieform zum Red Dot
Ausstellung in Halle 5 auf Zeche Zollverein in Essen
Bis 23. August 2015
www.red-dot-design-museum.de

VERWANDTE NEWS

Hello Robot bei Vitra Noch bis zum 14. Mai 2017 zeigt das Vitra Design Museum die Ausstellung „Hello R...
Fahrraddesign in Winterthur Das Gewerbemuseum Winterthur zeigt daher mit der Ausstellung „Bike | Design | Ci...
Stromlinienform im Zeppelin Museum Legendäre Rennwagen aus den 1930er-Jahren, ein vollverkleideter Traktor, Mopeds ...
Material-Archiv reloaded Bereits seit 2009 existiert das Material-Archiv im Winterthurer Gewerbemuseum. J...
Haptik in Zürich – Berühren erwünscht Normalerweise sollte man von musealen Exponaten tunlichst die Finger lassen – im...

Comments are closed.