Motivierendes Abfalltrennsystem

In Unternehmen hapert es mit der Abfalltrennung. Das Fraunhofer-Institut Umsicht hat daher ein Trennsystem mit Motivationsanreiz und Hygieneoptimierer entwickelt.

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Auf den ersten Blick ein normaler Unterschrank in der Etagenküche: Das von Fraunhofer Umsicht konziperte Abfalltrennsystem öffnet sich über einen Näherungssensor und spielt Infos zur Abfalltrennung über das große Display ein | Foto: Fraunhofer Umsicht

Zusammen mit den Wirtschaftbetrieben Duisburg hat sich das Fraunhofer-Institut Umsicht dem Thema der Abfalltrennung im Büro angenommen, um die es eher schlecht bestellt ist. Dies zu ändern war die Absicht der Konzeption eines neuen, motivierenden Abfallsystems, das zur Trennung in die drei Fraktionen Papier und Pappe, Biomüll und Restmüll motivieren soll.

Akzeptanzsteigernd und überdies hygienisch gedacht ist das sensorgesteuerte Öffnen des im Küchenunterschrank eingebauten Systems. Ein Annährungssensor im Sockel reagiert auf Fußbewegungen und fährt die Abfallschublade selbstständig aus. Sobald Abfall eine der in die drei Behälter integrierten Rahmenlichtschranken passiert, aktiviert das System einen Monitor. Dort werden dann Informationen zu den Abfallfraktionen oder zum Sinn der Trennung insgesamt eingespielt – dabei muss es bei der Funktion als Ersatz für den erhobenen Zeigefinger nicht bleiben, auch Nachrichten oder allgemeine betriebliche Infos ließen sich einblenden, so die Umsicht-Entwickler. Und natürlich könne man auch weitere Komponenten integrieren – etwa eine Füllanzeige oder einen Papiershredder.

Link
www.umsicht.fraunhofer.de

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