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Kunststoff mit Formgedächtnis

Bayer Mate­ri­al­Sci­ence ent­wi­ckelt einen TPU mit Memory-Effekt

Bei 40°C schaltet der TPU auf eine andere Form um: Memory-Kunststoff von Bayer MaterialScience | Foto: Bayer MaterialScience

Bei 40°C schal­tet der TPU auf eine andere Form um: Memory-Kunststoff von Bayer Mate­ri­al­Sci­ence | Foto: Bayer MaterialScience

Metalle mit Form­ge­dächt­nis sind nicht neu, Kunst­stoffe hin­ge­gen schon. Einen ther­mo­plas­ti­sches Poly­ure­than, das bei einer defi­nier­ten Schalt­tem­pe­ra­tur seine Form ändert, stellte jetzt Bayer Mate­ri­al­Sci­ence vor. Das „Des­mo­pan DP 2795A SMP“ wurde gemein­sam mit der Bun­des­an­stalt für Mate­ri­al­for­schung und –prü­fung BAM ent­wi­ckelt und geht bei rund 40°C in eine andere, vor­her fest­ge­legte Form zurück. Das Mate­rial ist weich­macher­frei, für Lebens­mit­tel­kon­takt geeig­net und hoch abrieb­fest, elas­tisch und gut gegen Che­mi­ka­lien beständig.

Anwen­dun­gen könn­ten laut Bayer Mate­ri­al­Sci­ence künst­li­che Mus­keln, Schar­niere, Ver­pa­ckun­gen oder durch Wärme repa­rier­bare Karos­se­rie­teile. Bereits zum Patent ange­mel­det wurde der Ein­satz als selbst­auf­rich­tende Struk­tur für Foli­en­tun­nel in der Land­wirt­schaft. Nach dem pla­nen Ver­le­gen der Folie auf dem Feld wer­den die ein­ge­bau­ten Pro­file erwärmt und rich­ten sich dann eigen­stän­dig zu den typi­schen Gewöl­ben auf.

Link
www​.mate​ri​al​sci​ence​.bayer​.com

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