Fliegen mit Licht: Elektra One Solar
PC-Aero präsentierte neue Varianten der „Elektra One”

Die „Elektra One“-Familie auf der Messe Aero 2012: die „Observer“, dann das Urmodell „Elektra One“ mit ersten Solarmodulen und dann die „Elektra One Solar“ mit gestreckteren Tragflächen und vollintegrierten Solarzellen | Foto: PC-Aero
Die „Elektra One Solar“ unterscheidet sich auf den ersten Blick nur durch die Solarzellen auf den Tragflächen und dem Höhenleitwerk von seiner Schwester „Elektra One“, die im vergangenen Jahr ihren Erstflug hatte. Tatsächlich verfügt die Solar-Version nicht nur über eben jene sechs Quadratmeter Photovoltaik mit einem Kilowatt Spitzenleistung, sondern auch über eine um 2,4 Meter auf 11 Meter vergrößerte Spannweite. Die Tragflächen basieren zudem auf einem neuen Profil. Das als LTF-UL zugelassene Flugzeug kann laut Hersteller PC-Aero über acht Stunden in der Luft bleiben, was einer Strecke von bis zu 1000 Kilometer entspricht. Maximal 300 Kilogramm bringt das in Carbon-Flugzeug beim Start auf die Waage, wobei allein 100 Kilogramm auf die Lithium-Ionen-Batterien entfallen, die nach wie vor notwendig sind. Der Antrieb bietet eine Maximalleistung von 16 kW, wobei für den Horizontalflug nur 2,5 kW notwendig sind.
Beträgt die Gleitzahl bei der „Elektra One Solar“ schon 30, so glänzt das Projekt „Elektra Two“ mit 17 Metern Spannweite mit einer Gleitzahl von 34. Dieser Zweisitzer wurde ebenfalls während der Messe Aero 2012 in Friedrichshafen vorgestellt, allerdings noch im Modell. Auch hier sind Solarzellen vorgesehen, die bereits beim Bau der Tragflächen integriert werden und so flexibel sind, dass sie deren Bewegungen im Flug akezptieren. „Elektra Two“ ist für ein Maximalgewicht von 472 Kilogramm ausgelegt.

Im Maßstab 1:5 herunterskaliert: Die „Elektra Observer“ kann bis zu zehn Kilogramm an Nutzlast aufnehmen und ist als leises sowie unbemanntes Überwachungs– bzw. Forschungsflugzeug gedacht | Foto: PC-Aero
Während die „Elektra Two“ einer nach oben skalierte „Elektra One“ entspricht, ist die „Elektra Observer LT“ um den Faktor fünf verkleinert. Das umbemannte Flugzeug soll als Überwachungs– und Forschumgsflugzeug geeignet sein, geringe Vibrationen und Lärmemissionen (40 dB) erzeugen. Das autonom fliegende System wiegt nach dem aktuellen Stand 24 Kilogramm, kann bis zu 10 Kilogramm Nutzlasten aufnehmen und acht Stunden in der Luft bleiben.
Link
www.pc-aero.de



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