3 ½ Fragen an … Wolfgang Meyer-Hayoz

Die Aussicht ist berauschend, hoch über dem ehemaligen Winterthurer Sulzer-Areal, wo einst Lokomotiven gebaut wurden. Heute findet hier ein buntes Gemisch aus kreativen Betrieben und Wohnen statt. Und mittendrin: Wolfgang Meyer-Hayoz.

Stünde an Weihnachten die legendäre gute Fee an der Türe, welche drei Wünsche hätten Sie spontan?

An erster Stelle der Wunsch, die sinnlosen Kriege auf unserer Welt per sofort zu beenden. An zweiter Stelle der Wunsch, den Zugang zu Nahrung und Wasser gerechter zu verteilen. Und last but not least, der Jugend weltweit mehr Bildungschancen zu eröffnen. Integraler Bestandteil dieser Bildung ist auch das Wissen über Fragen der Gestaltung und den Sinn von Design, Ökonomie und Ökologie.

Sollten sich diese Wünsche so kurz vor Weihnachten nicht mehr erfüllen lassen, haben sie natürlich auch noch 2012 Gültigkeit.

Auf welche Innovation der letzten fünf Jahre wollten Sie am wenigsten verzichten?

Auf das iPhone, mit dessen Hilfe man sich ausgezeichnet organisieren kann.

Wie entspannen Sie?

Totale Entspannung finde ich seit vielen Jahren beim Segeln auf dem Bodensee. Mittelmeer und Ostsee liegen leider terminlich nicht mehr drin.

Espresso oder Latte Macchiato?

Natürlich Espresso, ursprünglich, wie ihn Signore Bezzera 1901 entwickelte. Espresso belebt die Lebensgeister und die Kreativität.

Wolfgang K. Meyer-Hayoz ist Gründer und Inhaber der Meyer-Hayoz Design Engineering Group mit Sitz in Winterthur und Konstanz. Er studierte Industrial Design bei Professor Klaus Lehmann an der Stuttgarter Kunstakademie. Über viele Jahre war er ehrenamtlicher Präsident des Schweizerischen Designerverbandes sda und engagiert sich als Juror bei red dot.

Link
www.meyer-hayoz.com

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