Aufbaustudium Computational Design
Die Hochschule Ostwestfalen-Lippe startet den Studiengang „Master Computational Design and Construction“.

- 3D-Drucker sind feine Maschinchen, verlangen aber nach höchster Datenqualität. Der Masterstudiengang „Computational Design and Construction“ soll die digitalen Prozesse verbessern | Foto: Schelpmeier / HS OWL
__ Nicht immer, aber häufig tun sich zwischen dem digitalen Entwurfsprozess und der Produktion von Prototypen oder Kleinserien per Rapid Prototyping große Lücken auf. So werden komplexe Projekte am Rechner geplant, aber das so erzeugte 3D-Modell lässt sich nicht direkt von allen Projektbeteiligten nutzen.
Besonders in der Architektur, die häufig sogar noch mit 2D-Planungstools arbeitet, ist die Schnittstelle zu 3D-Visualisierungen oder Modellen nicht vorhanden.
Digitales Know-How
Der Aufbaustudiengang „Master Computational Design and Construction“ will damit Schluss machen – mit dem Wintersemester 2011/2012 startet das deutschlandweit einmalige Angebot an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe in Detmold.
Der Masterstudiengang vermittelt praxisorientierte Kenntnisse über die gesamte digitale Prozesskette vom Entwurf über Simulation bis zur computergestützten Fertigung – und eben über die Neudefinition der Schnittstellen. Angesprochen sind neben Architekten und Maschinenbauern auch Produktionstechniker sowie Produktdesigner, die sich nach dem Abschluss den Titel „Master of Engineering“ an die Brust heften dürfen. Das dreijährige Vollzeitstudium ist in Blockveranstaltungen aufgeteilt um die Vereinbarkeit mit dem Beruf zu ermöglichen.
Kleine Gruppen von etwa 15 Studenten sollen eine intensive Arbeitsweise ermöglichen, die Studiengebühren summieren sich auf gesamt 5700 Euro, Anmeldeschluss für das anstehende Wintersemester ist am 31.7.2011.



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