Beheizte Kunststoffspiegel
Heizfolie verhindert beschlagende Spiegel

Beschlägt nicht mehr: Spiegel in einer First-Class-Nasszelle eines Passagierjets. Den 3 Millimeter starken Kunststoffspiegel wärmt rückseitig eine 0,3 Millimeter dünne Heizfolie | Foto: Arthur Krüger
Sobald die Luft in Waschräumen mit Feuchtigkeit gesättigt ist, kondensiert sie an kühleren Oberflächen, etwa an Spiegeln. Der dünne Feuchtefilm verändert die Lichtbrechung, der Spiegel wir „blind“.
Es sei denn, man beheizt den Spiegel. Für Lavatories in Flugzeugen bietet sich beispielsweise eine neue Infrarot-Flächenheizung an, die das Unternehmen Arthur Krüger entwickelt hat. Sie eignet sich für Spiegel aus Kunststoff und erwärmt, rückseitig angebracht, die Fläche um jene wenige Grad, die eine Kondensation verhindern.
Die 0,3 Millimeter starke Folie wandelt elektrische Energie in Form von 48-Volt-Gleichstrom direkt in Wärmestrahlung um und bringt bezüglich der elektromagnetischen Verträglichkeit keine Probleme.



Einsteiger: Stefan Hermann









