Fahrräder mit Designprädikat

Rund um das Fahr­rad: Der Euro­bike Award 2010

Nicht erst seit dem explo­si­ons­ar­ti­gen Wachs­tums des E-Bike-Marktes hat Fahr­rad­fah­ren aus­ge­spro­chen viel mit tech­ni­schen Inno­va­tio­nen zu tun. Das zeigt auch der aktu­elle Euro­bike Award, orga­ni­siert vom iF Han­no­ver und ver­ge­ben auf der inter­na­tio­na­len Leit­messe in Fried­richs­ha­fen.
Ins­ge­samt wur­den zum Award 565 Pro­dukte ange­mel­det, so viel wie noch nie in der Ver­gan­gen­heit. 148 Ein­rei­chun­gen stam­men von Stu­den­ten, die in einer eige­nen Kate­go­rie gewer­tet wur­den. 12 die­ser Kon­zepte erhiel­ten eine Aus­zeich­nung, 79 Seri­en­pro­dukte den Award, 12 sogar die Stei­ge­rung, den Award in Gold. Und auch ein Green Award wurde wie­der ver­lie­hen. Hier ein klei­ner Überblick.

KLIMAX_2010_01Lie­ge­fahr­rad mit Verdeck

Mit dem Green Award darf sich der Waltro­per Her­stel­ler von Spe­zi­al­rä­dern, Hase, schmü­cken. Sein „Klimax“-Liegedreirad ver­fügt über ein geschickt inte­grier­tes Falt­ver­deck, das den Fahr­kom­fort bei jedem Wet­ter sichern soll. Die Jury preist die elek­tri­fi­zierte Ver­sion des Fahr­zeugs als bes­sere Alter­na­tive zum Elek­tro­auto, weil es eine bes­sere Ökobi­lanz auf­weist und auch fle­xi­bler zu hand­ha­ben sei. Das Ver­deck aus was­ser­dicht beschich­te­tem Tex­til macht das Drei­rad zu einer aus­ge­spro­chen spa­ci­gen Erscheinung.

BMC_impec 05Gefloch­tene Rahmen

Das Zür­cher Büro Nose hat für BMC den Rennrad-Rahmen „impec“ kon­zi­piert, der aus CFK in einem voll­au­to­ma­ti­schen Ver­fah­ren gefloch­ten wird. BMC hat jüngst die Fer­ti­gung sei­ner Car­bon­rah­men wie­der in die Schweiz zurück­ge­holt und damit bis­her beste Erfah­run­gen gemacht. Mit dem Flecht­ver­fah­ren kön­nen die Rah­men naht­los und auf die jewei­li­gen Belas­tun­gen abge­stimmt gefer­tigt wer­den.
Mit Flachs als Faser­ma­te­rial kommt der­weil das Urban Bike „schwinn ves­tige“ daher. Flachs­fa­sern sind neu in der Bran­che, pro­du­ziert wird es von Cannondale.

Noch mehr Gold

Wei­tere gol­dene Lob­prei­sun­gen gin­gen unter ande­rem an Axa Sten­man aus den Nie­der­lan­den für die Kon­zep­tion des Front­schein­wer­fers „Axa Nano Plus“, der seine Licht­stärke und Leucht­ver­tei­lung an das Tempo anpasst. Und neben­bei auch noch eine USB-Ladebuchse für elek­tro­ni­sche Dabei­hab­sel bie­tet.
Bur­ley aus den USA, in des­sen Anhän­gern Gene­ra­tio­nen von Kin­dern die Welt erfah­ren haben, stellt den „Tra­voy“ vor, einen Anhän­ger, der auch ohne Fahr­rad als hand­li­cher Ein­kauf­scaddy oder Las­ten­trä­ger die­nen kann.

 

Knog Sausage Locks (1)Sili­co­ni­sier­tes

War im ver­gan­ge­nen Jahr das aus­tra­li­sche Label Knog noch fast ein Geheim­tipp, so erhiel­ten die sili­co­ni­sier­ten Schlös­ser „Sau­sage Locks“ nun den Euro­bike Award, wenn auch nicht in Gold. Knog ist ein Label mit viel Augen­zwin­kern in den Pro­duk­ten und einer Vor­liebe für Silicon-Ummantelungen, für Beleuch­tung, Tachos oder eben Schlös­ser.
Poc aus Schwe­den hat sich auf schüt­zen­des Zube­hör spe­zia­li­siert – der Helm „Tra­bec“ wurde ent­spre­chend gelobt.

Links
www.ifdesign.de
www.eurobike-show.de

 

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