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EPP-Forum vergibt Preis

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Neue Ideen mit expan­dier­tem Polypropylen

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Cool oder strange? Egal, der „Flexi-Helm“ umfasst auch Ohren und geht in den Nacken­be­reich hinab, inte­grier­tes EPP nimmt die Stur­z­en­er­gie auf.

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Erson­nen von Ämilios Groh­mann und André Kie­ker, belohnt mit dem ers­ten Platz: Der „Flex-Helm”.

Es gibt Werk­stoffe, die sind viel­sei­tig, bie­ten aller­lei Vor­teile und neue Mög­lich­kei­ten – nur „sexy“ sind sie nicht. Dazu gehört zwei­fel­los EPP, expan­dier­tes, also geschäum­tes Poly­pro­py­len, das in halb­har­ten bis weich-elastischen Qua­li­tä­ten zu haben ist. In der Ver­pa­ckungs– und Auto­in­dus­trie nutzt man EPP häu­fig und gerne, aber sonst könnte mehr damit gemacht wer­den. Das jeden­falls denkt sich das EPP-Forum, ein Zusam­men­schluss von zwölf Unter­neh­men, und ver­sucht das Mate­rial bekann­ter zu machen.

So lobte man also einen Design­preis aus, auf dass sich Krea­tive des Werk­stof­fes anneh­men und sich neue Ver­wen­dun­gen aus­den­ken mögen. Gesagt, getan, am 20. April wurde bereits der zweite Preis ver­ge­ben. Aus 60 Vor­schlä­gen bestimmte die Jury drei Preise und einen Sonderpreis.

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Leicht, frei form­bar und dazu noch warm innen: „piEPP“ nennt sich das Vogel­häus­chen der nächs­ten Gene­ra­tion, ganz aus durch­ge­färb­tem EPP. Dafür erhiel­ten Julie Wei­deli und Leif Hei­den­reich den drit­ten Preis.

Der dritte Preis, mit 1000 Euro dotiert, ging an das deutsch-schweizerische Designer-Duo Julie Wei­deli und Leif Hei­den­reich für „piEPP“. Hin­ter die­ser etwas affir­ma­tiv auf den Werk­stoff anspie­len­den Bezeich­nung ver­birgt sich ein eigen­wil­li­ges Vogel­häus­chen. Eigent­lich kein Häus­chen, son­dern ein kris­tal­li­ner Kör­per aus zwei Grund­flä­che an Grund­flä­che ando­cken­den Pyra­mi­den. Die Jury: „Kom­for­ta­bles Ein­flugstor, ser­vice­ge­rechte Lande– und Ein­füt­ter­bahn, pro­blem­los in War­tung und Erneue­rung (…)“. Schön far­big sind die hän­gen­den Fut­ter­plätze auch noch.

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Ein klei­nes G hat Phil­ipp Bruni in ein mul­ti­funk­tio­na­les Möbel­stück ver­wan­delt. Seine Form ändert sich je nach Nut­zung dank des elas­ti­schen Materialcharakters.

2000 Euro und der zweite Preis ging an den Ita­lie­ner Phil­ipp Bruni für „Little G“, ein Möbel­stück, das mal Stuhl, Lounge-Sessel oder Tisch sein kann. Je nach Gebrauch sorgt die Elas­ti­zi­tät des EPP dafür, dass sich die Form immer etwas ver­än­dert. Außer­dem habe es Bruni geschafft, so die Jury, das eigent­lich „blo­cki­sche“ Mate­rial leicht wir­ken zu lassen.

Als optisch inter­es­sant und dazu noch aus­ge­spro­chen hilf­reich lässt sich der erste Platz umschrei­ben. Ämilios Groh­mann und André Kie­ker kon­zi­pier­ten einen Schutz­helm aus EPP, genannt „Flex-Helm“. Die Jury lobte des­sen Leich­tig­keit und die Mix­tur aus sport­li­cher und tech­ni­scher Anmu­tung, die für jugend­li­che Ziel­grup­pen bes­tens geeig­net sei. Das EPP über­nimmt hier die dämp­fende Funk­tion und soll einen etwai­gen Auf­prall aus­rei­chend abmil­dern. Frag­lich aber ist, ob die über die Ohr­be­rei­che nach unten gezo­ge­nen Flan­ken wirk­lich hipp sind. Egal, der erste Preis ist ver­dient und mit 4000 Euro belohnt.

Schutzphäre

Zu wit­zig, um nur als sichere Auf­be­wah­rung für glä­serne Weih­nachts­ku­geln zu die­nen: „Schutz­sphäre“ von Mar­kus Bischof ist eigent­lich mehr als eine Schutzhülle.

Kein Preis­geld erhielt lei­der „Schutz­sphäre“, eine wit­zige Hülle zur Auf­be­wah­rung von Weih­nachts­ku­geln. Die aber ist bereits für sich skulp­tu­ral genug, um den Baum der Bäume zu zie­ren – auch ohne Kugel innen­drin. Die Jury erfreute sich an der skur­ri­len Idee und an der eigen­wil­li­gen Form der durch­bro­che­nen Hüll­ku­gel. Die Idee hatte Mar­kus Bischof, er erhielt den Sonderpreis.

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