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Zugstudie „Mercury“

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Schnell, kom­for­ta­bel, stylish: Ein neuer Zug für Großbritannien

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Seine extrem lang­ge­zo­gene Spitze ist nicht nur der Aero­dy­na­mik geschul­det, son­dern soll auch zur neuen Desi­gnikone wer­den. Noch aber ist „Mer­cury“ nur eine Stu­die | Abbil­dung: Priestmangoode

Frü­her, da war alles bes­ser. Da baute man in Groß­bri­tan­nien die Con­corde, die Spit­fire, die Comet, das Hover­craft, den Rolls Royce und Beck­ham spielte auch tat­säch­lich Fuß­ball. All dies ist Ver­gan­gen­heit, den Bri­ten fehle heute, so das Lon­do­ner Büro Priest­man­goode, ein Hightech-Symbol, mit dem sich die Nation iden­ti­fi­zie­ren könne. Und machte sich an die Arbeit.

Das Ergeb­nis ist eine Stu­die für einen 360km/h schnel­len, aus­ge­spro­chen sty­li­schen und 400 Meter lan­gen Zug, „Mer­cury“ genannt. Wobei nicht klar ist, ob Freddy oder das Ele­ment Queck­sil­ber als Namenspate dient. Was aber eigent­lich auch egal ist, denn der Zug soll ja für sich selbst spre­chen.
Und das macht er dann auch mit einem Bug, der noch exal­tier­ter als der des fran­zö­si­schen AGV ist: lang­ge­zo­gen, schlank mit einer fla­chen Glas­kup­pel oben­drauf. Hin­ter der Spitze dann folgt ein zunächst merk­wür­dig anmu­ten­der Höhen­sprung, der jedoch aus dem zwei­sto­cki­gen Kon­zept des Zuges resultiert.

Das Inte­rior soll, so Priest­man­goode, die Bahn­reise „revo­lu­tio­nie­ren“ und basiert auf einem fle­xi­blen, offe­nen Grund­riss­kon­zept, das sowohl Pri­vat­heit wie Öffent­lich­keit, Ent­span­nung wie Akti­ons­be­rei­che ver­bin­det. Die erste Klasse soll aus­ge­spro­chen luxu­riös mit Lounge und Bar aus­ge­stat­tet sein, um Flug­rei­sende wie­der auf die Schiene zurück­zu­brin­gen, was neben­bei auch noch nach­hal­ti­ger ist.

Link
www​.priest​man​goode​.com

Abbil­dun­gen
Priestmangoode

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