TU München entwickelt „Mute”

Noch existiert „Mute“ lediglich digital, aber so könnte das Elektrofahrzeug der TU München aussehen | Abbildung: TU München
Noch ist „Mute“ nur ein Konzept, 2011 soll das Elektroauto fahren
Im Wissenschaftszentrum Elektromobilität (WZE) haben sich 20 Lehrstühle der TU München zusammengeschlossen, um in den kommenden 12 Monaten das Projekt „Mute“ in einen serienreifen Prototypen zu überführen. „Mute“ soll auf der IAA 2011 erstmals vorgestellt werden, Industriepartner sollen es dann marktfähig weiterentwickeln.
„Mute“ entspricht einem Elektrofahrzeug der Zulassungsklasse L7E und ist als Stadtfahrzeug mit einem maximalen Leergewicht von 400 kg und einer maximalen Antriebsleistung von 15 KW konzipiert. Als Energiespeicher sind Lithium-Ionen-Akkus vorgesehen, Zink-Luft-Batterien werden als mögliche Variante auch bedacht. Durch Leichtbau, Minimierung des Rollwiderstandes und optimierter Aerodynamik soll das Fahrzeug so effizient werden, dass die Antriebseinheit inklusive Akkus klein und damit auch kostengünstig bleiben. Dennoch gehen die Entwickler von Tempo 120 als Höchstgeschwindigkeit aus.
Betrieben mit Strom aus dem heutigen deutschen Stromnetz, entspricht sein Kohlendioxid-Ausstoß 42g/km. Im Rahmen des Projekts werden aber auch Szenarien entwickelt, wie das Fahrzeug zu 100 Prozent mit regenerativ erzeugtem Strom betrieben werden kann.
Link
www.mute-automobile.de
Abbildungen
TU München
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Einsteiger: Stefan Hermann
Textilien und Nano-Technologie








