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Neue selbstreinigende Lacke

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Aufbau eines selbstreinigenden Autolackes, im Klarlack enthaltene Pigmente reflektieren UB- und IR-Strahlung und bauen Schmutzpartikel darüber ab | Abbildung: Fraunhofer IPA

Saubere Flächen durch UV- und IR-reflektierende Lacke

Im Rahmen einer vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderten Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) arbeitet das Fraunhofer IPA an neuen, selbstreinigenden Beschichtungssystemen – nicht nur für die Fahrzeuglackierung.

Bisher etablierte Selbstreinigungskonzepte sind in ihrer Anwendbarkeit begrenzt und gegenüber mechanischen und chemischen Einflüssen sensibel. Das neue Konzept beruht auf dem Prinzip der UV- und/oder Infrarotlicht-Reflexion. In die Beschichtungsmatrix (zum Beispiel Klarlack) eingearbeitete, reflektierende Additive reflektieren die Sonneneinstrahlung auf die Unterseite von Schmutzpartikeln auf der Beschichtungsoberfläche. Während die kurzwelligen Lichtanteile radikalische Bindungsspaltungen in den organischen Bestandteilen der Schmutzpartikel hervorrufen und sie damit zersetzen, wird der Abbau des Schmutz-Beschichtungs-Haftverbunds durch reflektierte Infrarotstrahlung beschleunigt. Die Folge: Schmutzpartikel lösen sich von der Beschichtung ab.

Dass dieses Konzepts funktioniert, zeigen Tests mit einem 2K-Polyurethan-Klarlack, in den unterschiedlichen Mengen an Aluminiumpigmenten (Flakes) eingearbeitet wurden. In etwa einem Jahr kann eine abschließende Beurteilung erfolgen, wann die neue Technologie einsetzbar sein wird.

Link
www.ipa.fraunhofer.de

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