Leuchtender Plagiatschutz

Durch die Zugabe von minimalsten Mengen floureszierender Farbstoffe lässt sich die Echtheit von Produkten ermitteln | Foto: Armin Okulla/Harald Holeczek
Floureszierende Farbstoffe als Echtheitsbeweis
Vier Fraunhofer-Institute haben gemeinsam ein neuartiges Verfahren entwickelt, das noch besser und sicherer vor Produktfälschungen schützen soll – bzw. Fälschungen schnell erkennbar macht.
Das Verfahren nutzt floureszierende Farbstoffe, die direkt dem Werkstoff zugegeben werden und sich damit vom Produkt nicht trennen lassen. Bestrahlt man Farbstoffe mit Licht einer bestimmten Wellenlänge, dann emittieren sie wiederum Strahlung in einer größeren Wellenlänge. Diese und die Intensität hängen von den physikalischen und chemischen Eigenschaften des Trägermaterials ab. So leuchten bestimmte Farbstoffe in hoch vernetzten Harzen anders als in weniger vernetzten.
Durch geringen Zusatz von mehreren Farbstoffen lassen sich individuelle, kaum imitierbare Kennzeichnungen erzeugen. Die minimale Dosierung wiederum im ppb-Bereiche (Parts per Billion) wiederum verhindert die Entschlüsselung der Zusätze. Außerdem lässt sich dieser Plagiatschutz nicht vom Produkt entfernen.
Link
www.iap.fraunhofer.de
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