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Leuchtender Plagiatschutz

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Plagiatschutz_72

Durch die Zugabe von mini­mals­ten Men­gen flou­res­zie­ren­der Farb­stoffe lässt sich die Echt­heit von Pro­duk­ten ermit­teln | Foto: Armin Okulla/Harald Holeczek

Flou­res­zie­rende Farb­stoffe als Echtheitsbeweis

Vier Fraunhofer-Institute haben gemein­sam ein neu­ar­ti­ges Ver­fah­ren ent­wi­ckelt, das noch bes­ser und siche­rer vor Pro­dukt­fäl­schun­gen schüt­zen soll – bzw. Fäl­schun­gen schnell erkenn­bar macht.

Das Ver­fah­ren nutzt flou­res­zie­rende Farb­stoffe, die direkt dem Werk­stoff zuge­ge­ben wer­den und sich damit vom Pro­dukt nicht tren­nen las­sen. Bestrahlt man Farb­stoffe mit Licht einer bestimm­ten Wel­len­länge, dann emit­tie­ren sie wie­derum Strah­lung in einer grö­ße­ren Wel­len­länge. Diese und die Inten­si­tät hän­gen von den phy­si­ka­li­schen und che­mi­schen Eigen­schaf­ten des Trä­ger­ma­te­ri­als ab. So leuch­ten bestimmte Farb­stoffe in hoch ver­netz­ten Har­zen anders als in weni­ger vernetzten.

Durch gerin­gen Zusatz von meh­re­ren Farb­stof­fen las­sen sich indi­vi­du­elle, kaum imi­tier­bare Kenn­zeich­nun­gen erzeu­gen. Die mini­male Dosie­rung wie­derum im ppb-Bereiche (Parts per Bil­lion) wie­derum ver­hin­dert die Ent­schlüs­se­lung der Zusätze. Außer­dem lässt sich die­ser Pla­gi­at­schutz nicht vom Pro­dukt entfernen.

Link
www​.iap​.fraun​ho​fer​.de

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