Silbernanopartikel und Umwelt
Welche Umweltwirkungen haben Silbernanopartikel?
Es gibt keine genaue Zahlen, aber schätzungsweise sind über 1.000 Produkte auf dem Markt, die tatsächlich nanoskalige Partikel enthalten und nicht nur damit werben. Rund ein Viertel davon enthält die antimikrobiell wirkenden Silbernanopartikel – etwa in Textilien, Kosmetika, Hygieneartikel oder Verpackungen. Unklar ist, was durch Abrieb oder Waschvorgänge mit diesen Partikeln geschieht und wie etwaige Umweltauswirkungen minimiert bzw. ausgeschlossen werden können.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat am 1. Mai 2010 ein mit 3,7 Millionen Euro dotiertes Verbundprojekt gestartet. Die 17 Mitglieder des Projektes sollen unter Federführung von Prof. Juliane Filser vom Zentrum für Umweltforschung und nachhaltige Technologien der Uni Bremen in den nächsten drei Jahren Grundlagenforschung zu Partikeltypen und Produktformen betreiben. Dabei sollen die Partikel in Reinform wie auch in Faser und Textilien auf ihre Umweltverträglichkeit mit bewährten und neuen Methoden getestet werden.
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