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Mercedes Design öffnet sich

GordenWagener

Herr über rund 400 Designerinnen und Designer, die nun nicht mehr ausschließlich Autos mit dem Stern gestalten dürfen: Prof. h.c. Gorden Wagener | Foto: Daimler

EC145_Interieur

Einer der ersten konkreten Designjobs: Das Luxus-Interieur eines Eurocopters EC145 für Business- und Privatflüge | Abbildung: Daimler

Yachtentwurf

Schnittig: Yachtstyling von Mercedes-Benz Style für ein Luxusboot | Abbildung: Daimler

Nicht nur Autodesign: Mercedes-Benz Style macht mehr

Andere Fahrzeugbauer haben ihre Designstudios bereits nach außen geöffnet, jetzt vollzieht man auch bei Mercedes-Benz diesen Schritt und positioniert sich neu. Erste Fremd-Projekte sind das Interieur eines Business-Helikopters und das Außendesign einer Luxusyacht.

Gorden Wagener, Designchef von Mercedes-Benz und Herr über rund 400 Mitarbeiter aus 20 Nationen bezeichnet die Öffnung als „logische Weiterentwicklung unseres Aufgabenbereiches“. Unter dem neuen Label „Mercedes-Benz Style“ will man in Sindelfingen und den anderen Studios künftig auch andere Mobilitätsprodukte, ja sogar Möbel, Industrie- und Lifestyle-Produkte entwerfen. Dies entweder als klassische Auftragsarbeiten, bei denen die Nutzungsrechte an den Entwürfen an den externen Kunden übergehen oder aber durch die Vergabe von Designlizenzen – Porsche-Design lässt grüßen.

Doch wer nun denkt, er könne seine Allerweltsprodukte mit dem Label quasi veredeln, der möge seine Freude zähmen: „Produkt und Hersteller müssen zu unserem Premiumanspruch passen und für Innovation, trendsetzende und stilvolle Langlebigkeit stehen“, stellt Wagener klar. „Dabei interessieren uns aufstrebende, innovative, junge Unternehmen ebenso wie erfolgreiche, etablierte Hersteller.“

Wagener kann dabei auf fünf Studios für Advanced Design in Japan, USA, China, Italien und natürlich in Sindelfingen zurückgreifen – und auf unterschiedliche Designdisziplinen einschließlich der Textil-, Interface- und Grafiksparte. Nicht zu vergessen sind die Modellbau-Kapazitäten sowie das CAD-Knowhow, beides Kernkompetenzen von Kfz-Designstudios. Den „jeweiligen Stylingjobs“ wird neben den kundenspezifisch zusammengestellten Projektteams, das „gesamte Kreativpotenzial unseres Bereiches“ zur Verfügung stehen. Aber: „Nach wie vor bleibt das Autodesign unser Kerngeschäft“.

Link
www.daimler.com

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