Das Online-Magazin für Industriedesign und Innovation

www.zwomp.de

Filigranmasten

Print Friendly
Schmidhuber1

Sieht aus­ge­spro­chen fra­gil und labil aus, doch der Anschein trügt. Tat­säch­lich nimmt der Trag­mast natür­li­che sta­ti­sche Prin­zi­pien auf | Abbil­dung: Schmid­hu­ber, scio­nic I.D.E.A.L.

Fili­gran und von natür­li­chen Struk­tu­ren inspi­riert: Hochspannungsmasten.

Genau genom­men han­delt es sich bei den 380 kV-Leitungen um Höchst­span­nung, mit der elek­tri­sche Ener­gie ver­lust­arm über weite Stre­cken trans­por­tiert wird. für die Überland-Führung der Lei­tun­gen sor­gen in der Regel die stäh­ler­nen Fach­werk­kon­struk­tio­nen, vulgo Hoch­span­nungs­mas­ten genannt.

Der öster­rei­chi­sche Strom­ver­sor­ger Ver­bund Aus­trian Power-Grid hat sich nun von 14 ange­hen­den Indus­trie­de­si­gnern der Abtei­lung scio­nic I.D.E.A.L. an der Kunst­uni­ver­si­tät Linz neue Trag­mas­ten ent­wer­fen las­sen. Unter Lei­tung von Axel Thal­le­mer ent­stan­den dabei aus­ge­spro­chen fili­grane, leichte und ästhe­ti­sche Ideen, inspi­riert durch natür­li­che Struk­tu­ren von Bam­bus, Man­gro­ven, Bäume oder Skelette.

Vier Ent­würfe wur­den nun aus­ge­wählt, um sta­tisch ver­fei­nert, auf Rea­li­sier­bar­keit, Akzep­tanz und auch Lang­le­big­keit geprüft zu wer­den. Denn die Mas­ten sol­len immer­hin 80 bis 120 Jahre sicher stehen.

Links
www​.ver​bund​.at


Abbil­dun­gen
Frit­ta­jon, Mar­go­lus, Schmid­hu­ber, Zil­ler / scio­nic I.D.E.A.L.

Die­sen Arti­kel dru­cken, wei­ter­emp­feh­len, bookmarken

Your Ad Here Your Ad Here

Kommentar schreiben