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Zahn-Polymerisierer

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Hand­lich, robust und hygie­nisch: Das „Elipar S10“ wird fugen­los aus einem Edel­stahl­rohr gefer­tigt. Die Kon­tu­rie­rung im Hydro­form­ver­fah­ren ver­bes­sert auch die Ergo­no­mie | Foto: 3M Espe AG

Här­tet Den­tal­ma­te­ria­lien: „Elipar S10“ von 3M Espe.

Dass Ergo­no­mie auch durch die Wahl neuer Pro­duk­ti­ons­ver­fah­ren opti­miert wer­den kann, zeigt das „Elipar S10“, ein Den­tal­in­stru­ment zur Aus­här­tung von Fül­lun­gen aus Kunst­stoff. Das Gehäuse des hand­li­chen und kabel­los arbei­ten­den Geräts wird im Hydro­form­ver­fah­ren aus einem Edel­stahl­rohr her­ge­stellt. Durch den im Inne­ren des Roh­res auf­ge­bau­ten Was­ser­druck passt es sich drei­di­men­sio­nal dem vor­ge­ge­be­nen Nega­tiv­werk­zeug an. Dabei ent­steht ein robus­tes und einteilig-fugenloses Gehäuse mit gerin­gen Wand­stär­ken und mini­ma­lem Gewicht. „Die so erreichte Kon­tu­rie­rung ist wesent­lich ergo­no­mi­scher als die übli­chen kreis­run­den Ver­sio­nen oder Pis­to­len­griffe. Das Ope­rie­ren im Mund­raum wird erheb­lich ver­ein­facht“, meint Rai­ner Schmitz, Pro­jekt­lei­ter bei oco design. Bes­sere Hygiene und höhere Dich­tig­keit sind wei­tere Plus­punkt des Gehäu­ses. „Aus Kunst­stoff wäre ein sol­ches Pro­dukt ein­tei­lig in gro­ßen Men­gen nicht wirt­schaft­lich zu pro­du­zie­ren. Da hat die Edelstahl-Variante viele deut­li­che Vor­teile in Hin­sicht auf Halt­bar­keit, Wer­tig­keit und den dau­er­haf­ten Ein­satz“, so Rai­ner Schmitz.

Das Elipar S10 besitzt eine magne­ti­sche Kupp­lung für den per LED gespeis­ten Licht­lei­ter, so dass er sehr leicht dreh– und abnehm­bar ist. Die Ein­stel­lung aller not­wen­di­gen Para­me­ter erfolgt intui­tiv über ledig­lich zwei Bedien­knöpfe. Um den Zahn­arzt vor Reflek­tio­nen zu schüt­zen, ist das Den­tal­ge­rät mit einem schild­för­mi­gen Blend­schutz aus­ge­stat­tet – abnehm­bar dient es zugleich als Abla­ge­hilfe und schützt den Licht­lei­ter vor Beschä­di­gun­gen, wenn sich das Hand­teil nicht in der Lade­sta­tion befin­det. Dort ist außer­dem eine Sen­so­rik zur Mes­sung der Licht­leis­tung integriert.

Rund ein­ein­halb Jahre haben die Desi­gner des Müns­te­ra­ner Büros oco design für den Her­stel­ler 3M Espe an der Rea­li­sie­rung des neuen Poly­me­ri­sa­ti­ons­ge­räte gear­bei­tet. In die­ser Zeit fer­tigte man in der haus­ei­ge­nen Modellbau-Werkstatt ver­schie­dene Hand­mus­ter zur Opti­mie­rung von Design und Ergo­no­mie. Die eigent­li­che Ent­wurfs­ar­beit erfolgt mit Hilfe von Solid Works. Jetzt erhielt das Gerät den red dot design award 2010.

Links
oco design
3M Espe

Fotos
3M Espe AG

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