Fahrzeug aus dem Drucker

Klein, aber ausreichend: Das per FDM produzierte Fahrzeug der HAWK Hildesheim. Angetrieben wird es vom Motor eines Akkuschraubers | Foto: HAWK Hildesheim
Eine Studie der Fakultät Gestaltung an der HAWK Hildesheim.
Zehn Tage hat der 3D-Drucker gearbeitet, dann war das eigenwillig geformte Fahrzeug fertig. Zahllose 0,25 Millimeter dicken Schichten aus ABS Plus wurden per Fused Deposition Modelling (FDM) aufeinander gedruckt, bis das sechs Kilogramm schwere Chassis vollendet war. Die Konstruktion folgt der so genannten Spars-Technik, die bionisch inspiriert ist und die innere Leichtbaustruktur mit einer massiven Außenkonstruktion verknüpft.
Drei Kilogramm kommen noch durch Anbauteile und Motor hinzu – letzterer stammt übrigens aus einem handelsüblichen Akkuschrauber der 18-Volt-Klasse, aus einem Bosch LI PSR 18 V. Mit diesen Maschinchen als Antrieb von Fahrzeugen hat man in Hildesheim schon reichlich Erfahrung gesammelt – im kommenden Jahr wird das siebte, inzwischen legendäre Akkuschrauberrennen ausgetragen. Auch hier muss eine Person im Fahrzeug Platz finden.
Neu an dem Hochschulentwurf ist der Herstellungsprozess per FDM – und damit die Skalierbarkeit des Fahrzeuges. Die Daten dafür umfassen übrigens nur 37,5 MB. Gedruckt wurde übrigens mit einem Stratasys 900mc.
Offiziell vorgestellt wurde das Fahrzeug übrigens Anfang Juni während des Internationalen Design Festivals DMY in Berlin.
Links
www.hawk-hhg.de
www.akkuschrauberrennen.de
Fotos + Video
HAWK Hildesheim
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Exempel in Kunststoff
Zugstudie „Mercury“









