Visuelle Permutationen
Axel Thallemer untersucht das Wesen der Kreativität – und zeigt Wege der Inspiration.
Diese Publikation erläutert (in englischer Sprache) Kreativitätstechniken am Beispiel zweck- und weitestgehend assoziationsfreier Artefakte. Im Spannungsbogen zwischen unbeweglich und unbelebt zu belebt und beweglich wird eine systematische Methodik dargelegt, um aus den üblichen Mustern der Kreativität auszubrechen. Der Moment der Kreativität wird rational analysiert und für Inspirationssuchende ein Verfahren von Schritten und Mittel zur Hand gegeben, wie man Objektideen generieren kann, falls man solche vergeblich sucht.
Grenzen zwischen Angewandter, Bildender und Darstellender Kunst auf der Ebene der Kreativität lösen sich auf. Prinzipien und Ähnlichkeiten werden an Beispielen wie Artefakte für ein Ballett zu Bachs Präludien und Fugen dargestellt. Aber ebenso in der Gegenüberstellung zu versuchter, assoziationsfreier und skulpturaler Gestaltung. Eine digitale Fabrikation durch Roboter ermöglicht die virtuelle Modellbildung zur haptischen dritten Dimension. Zeit, als vierte Dimension, versucht die Unumkehrbarkeit des Verlaufs assoziativ auszudrücken. Im Idealfall vollzieht sich die Einheit des Ästhetischen in der Handlung und in der Zeit, welche Richtigkeit und Gefallen unmittelbar miteinander verbindet.
Visuelle Permutationen. Von Axel Thallemer.
Arnoldsche, 2010; 240 Seiten mit 235 Abbildungen; englische Texte. Broschur; Euro 39,80.
Erscheint Ende Mai 2010
Link
www.arnoldsche.com
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