Pferd mit einem Bein

Vier Turngeräte im modernen Look für mehr Spaß und Motivation beim Hochleistungs-Wettkampf | Abbildung: Phoenix Design
Filigran, ästhetischer, attraktiver – Phoenix Design denkt über Turngeräte nach.
Immer wieder sammeln sich bei Phoenix Design die Kreativen, um intern ohne konkreten Auftrag und frei von üblichen Rahmenbedingungen über bestimmte Themen oder Produkte nachzudenken.
Die jüngste Runde dieser „Academy“ genannten Aktion brachte vier futuristisch anmutende Turngeräte hervor: Schwebebalken, Sprungpferd, Stufenbarren und Pauschenpferd. Denn die normalerweise bei Wettkämpfen genutzten Geräte sehen im Grunde so aus wie schon vor Jahrzehnten, von ästhetischer Moderne keine Spur, so sagte man sich bei Phoenix. „Andere Sportarten wie Leichtathletik oder Wintersport sind da um Meilen vorausgeeilt. Deshalb müssen auf internationalen Turnveranstaltungen neue Zeichen gesetzt werden. Wir zeigen mit unserem neuen Design, dass aus einem traditionellen Sportartikel ein attraktives Gerät werden kann“, so Tom Schönherr und Andreas Haug.
Das Ergebnis sieht filigran, dynamisch und edel aus. Direkt im Boden verankert, fehlt den Geräten jene statische Masse, die bisher in den Turnhallen dominiert. „Wir haben eine moderne Tragwerkstruktur abgebildet und den Materialaufwand auf ein Minimum reduziert“, erläutern Haug und Schönherr. Das sei adäquat zu den turnerischen Höchstleistungen, außerdem, so die Designer, sehe man als Zuschauer mehr vom Sportler.
Die Studie sieht als Materialien ein Komposit aus CFK und Aluminium vor – nicht nur aus Stabilitätsgründen. Denn Karbon stehe für Tiefe und Konzentration, das Aluband trete nach vorn und stehe für die Brillanz des Sportlers.
An eine Realisierung der Studie ist wie bei allen Academy-Aktionen derzeit nicht gedacht.
Abbildungen
Phoenix Design
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