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Antibakterielle Folie

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Makrofol

Elek­tro­nen­mi­kro­sko­pi­sche Auf­nah­men einer mit Bak­te­rien beleg­ten Ober­flä­che (oben) und einer anti­mi­kro­biell aus­ge­stat­te­ten Kunst­stof­fober­flä­che mit deut­lich redu­zier­ter Bak­te­ri­en­zahl | Foto: Bayer MaterialScience

Trans­lu­zent, sil­ber­hal­tig und per Coex­tru­sion pro­du­ziert: Die anti­mi­kro­bielle Ver­sion der „Makrofol“-Folie.

Bayer Mate­ri­al­Sci­ence wird im zwei­ten Halb­jahr eine neue funk­tio­nal auf­ge­rüs­tete Ver­sion sei­ner Polycarbonat-Folienfamilie „Makro­fol“ auf den Markt brin­gen. Die noch unben­amte Folie wirkt anti­mi­kro­biell und ist damit für öffent­li­che, ten­den­zi­ell ver­keimte Berei­che geeignet.

Pro­du­ziert wird per Coex­tru­sion, die funk­tio­nale Schicht birgt eine sil­ber­hal­tige Sub­stanz, die die Zel­lad­hä­sion der Keime und damit deren Wachs­tum unter­drückt. Die Wirk­sub­stanz ist laut Bayer Mate­ri­al­Sci­ence dau­er­haft in eine abrieb­feste, anor­ga­ni­sche Matrix der Beschich­tung ein­ge­bun­den. Die ein– oder auch zwei­sei­tig coex­tru­dierte Polycarbonat-Folie soll in Stan­dard­di­cken von 250 und 375 Mikro­me­tern ange­bo­ten wer­den, ist trans­lu­zent und gut bestän­dig gegen­über gän­gi­gen Des­in­fek­ti­ons– und Reinigungsmitteln.

Die Folie kann kalt unter Druck und auch warm ver­formt wer­den, eig­net sich für das Foli­en­hin­ter­sprit­zen (FIM) sowie für das Bedru­cken per Sieb-, Digi­tal– oder Laserverfahren.

Link
www​.bay​er​ma​te​ri​al​sci​ence​.de
www​.func​tio​nal​-films​.de

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