Hydrobatischer Gleiter

Taucht dynamisch in der Karibik: Die „Neckar Nymph“ ist eher wie ein Flugzeug unterwegs als wie ein statisch tauchendes Uboot | Foto: Deepflight
Bewegt sich wie ein Flugzeug, allerdings unter Wasser: Die „Necker Nymph“.
Richard Branson, der mit dem Sir vornedran, orientiert sich nicht nur mit Virgin Galactic ins All, sondern ist nun auch unter Wasser aktiv. Der US-Hersteller Hawkes Ocean Technologies lieferte kürzlich ein dreisitziges, so genannte Submersible an den Multimilliardär – respektive an sein privates Ressort, die Necker Insel in der Karibik.
Die „Necker Nymph“ verfügt über drei nebeneinander liegenden Einzelcockpits, ist 4,60 Meter lang und kann bis zu 40 Meter tief tauchen. Wobei „tauchen“ nur zum Teil stimmt, denn abwärts geht es nicht durch das Fluten von Ballasttanks, sondern dynamisch. Nimmt das Boot Fahrt auf, so lässt es sich wie ein Flugzeug per Tiefenruder nach unten steuern. Das macht das Boot ausgesprochen agil, ja „hydrobatisch“, wie der Hersteller dazu sagt. Das Abfluggewicht beträgt 750 Kilogramm, den Vortrieb liefert ein Elektromotor, den Lithium-Phosphat-Batterien etwa fünf Stunden lang mit Energie speisen.
Hawkes Ocean Technologis entwickelt seit Jahren unterschiedliche Unterwasserfahrzeuge, die „Necker Nymph“ ist das erste Exemplar dieses neuen, auf Erlebnistouren ausgelegten Typs. Ausgeliefert wurde die „Necker Nymph“ an Bransons Virgin Limited Edition, die es wiederum an die Gäste verchartert, die auf Neckar Island weilen oder die „Neckar Belle“ einen 32 Meter langen Luxus-Segelkatamaran. Die Wochenmiete für das Submersible beträgt übrigens schlappe 25000 Dollar.
Links
www.deepflight.com
www.virginlimitededition.com
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