PC in Pappe

Eigenwilliges Gehäuse aus Wellpappe: Der „Recompute“ will ökologischer sein als andere PCs. Doch ob er den Tritten aufgebrachter User widerstehen kann, ist fraglich | Foto: Recompute
Wellpappe statt Kunststoff oder Metall: Die Technik von „Recompute“ steckt in einem Karton-Gehäuse.
Seit drei Jahren organisiert die amerikanische Consumer Electronics Association die Greener Gadgets Conference, auf der umweltfreundlichere IT-Entwicklungen vorgestellt werden. So beispielsweise der im Kartongehäuse schmurgelnde PC des Texaners Brenden Macaluso.
Jetzt meldet die NZZ, dass die Serienfertigung des „Recompute“ getauften Desktop-Rechners beginne. Die Gehäuseteile aus wiederverwertbarer Wellpappe werden mit ökologisch korrektem Leim zusammengeklebt. Das soll die Fertigung vereinfachen und verkürzen. Allerdings sind nach wie vor Flammschutzmittel notwendig, auch eine Abschirmlage gegen elektromagnetische Störfelder will untergebracht sein. Das Innenleben des Rechners soll werkzeuglos demontierbar sein.
Allerdings, so gibt Jochen Siegle in der NZZ zu bedenken, sei das Gehäuse wenig robust und nicht zu reparieren. Und: Die Innereien seien so problematisch wie bei jedem anderen PC auch.
Link
www.sustainable-computer.com
www.nzz.ch
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