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Fahrerlos auf Reifen

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Keine überfüllten Züge mit neuer automatischer Metro

Bus oder Bahn? Egal, auf jeden Fall rollt „Air­val“ fah­rer­los auf Rei­fen und spur­ge­führt von Ter­mi­nal zu Ter­mi­nal | Foto: Siemens

Zwi­schen Bus und Bahn: „Air­val“ ermög­licht den fah­rer­lo­sen Shut­tle­ver­kehr auf Rädern.

Mit Tempo 80 wird eine neue Bahn, die auch Bus sein könnte, künf­tig die Ter­mi­nals des einen oder ande­ren Flug­ha­fens ver­bin­den. „Air­val“ wurde von Sie­mens ent­wi­ckelt und benö­tigt statt eines leib­haf­ti­gen Fah­rers nur eine Füh­rungs­schiene in der Fahr­bahn­mitte, die für Ener­gie und Spur­hal­tung sorgt. Das eigent­li­che Fahr­zeug rollt hin­ge­gen nicht auf Schie­nen, son­dern auf Reifen.

Die Kabine mit ihrer umlau­fend raum­ho­hen Ver­gla­sung ist kli­ma­ti­siert und ver­fügt über große Auto­ma­tik­tü­ren. Über­haupt soll der Betrieb der Bahn voll­au­to­ma­tisch lau­fen, inklu­sive Kapa­zi­täts­an­pas­sung bei sich ändern­dem Pas­sa­gier­auf­kom­men. Sie­mens gibt eine Leis­tung von 1000 bis 30000 Fahr­gäste je Stunde an, die Anpas­sung erfolgt ent­we­der per Takt oder mit­tels län­ge­rer „Züge“. Die Steue­rung über­nimmt das Kon­troll­sys­tem „Tra­in­guard MT VBTC“, eben­falls von Sie­mens entwickelt.

Inter­es­sant ist die Reku­pe­ra­tion: Elek­tri­sche Rad­mo­to­ren beschleu­ni­gen und brem­sen auch „Air­val“; die zurück­ge­won­nene Brem­s­en­er­gie wird in das Netz ein­ge­speist und steht auch ande­ren „Airval“-Fahrzeugen zur Verfügung.

Ende 2010 soll auch die Ver­sion „City­val“ für den städ­ti­schen Ein­satz ver­füg­bar sein.

Link
www​.mobi​lity​.sie​mens​.com

Fotos
Siemens

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