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Barrieren am Rechner erleben

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Künf­tig könn­ten Pro­dukte wie das 2008 beim Uni­ver­sal Design Award aus­ge­zeich­nete Mobil­te­le­fon „Empo­ria­Time“ am Rech­ner auf ihre bar­rie­re­freie Qua­li­tät geprüft wer­den | Foto: Empo­ria Telekom

Bar­rie­re­frei gestal­ten dank Simulation.

Der demo­gra­fi­sche Wan­del erfor­dert, dass Pro­dukte an die Bedürf­nisse von Men­schen anpas­sen kön­nen, die schlecht sehen, hören oder in ihrer Beweg­lich­keit ein­ge­schränkt sind. Wie dies sys­te­ma­tisch gesche­hen kann, soll das auf zwei­ein­halb Jahre Dauer ange­leg­tes, und von der EU geför­der­tes For­schungs­pro­jekt „VICON“ (Vir­tual User Con­cept for Sup­porting Inclu­sive Design of Con­su­mer Pro­ducts and User Inter­faces) ermitteln.

Betei­ligt daran sind das Tech­no­lo­gie­zen­trum Infor­ma­tik und Infor­ma­ti­ons­tech­nik (TZI) und das Insti­tut für Inte­grierte Pro­dukt­ent­wick­lung (BIK) der Uni­ver­si­tät Bre­men. Im Fokus steht die Ent­wick­lung eines Gestal­tungs­kon­zep­tes, das die Bedürf­nisse von Men­schen mit phy­si­schen Ein­schrän­kun­gen berück­sich­tigt. Als wei­tere Part­ner dabei sind das Fraunhofer-Institut für Ange­wandte Infor­ma­ti­ons­tech­nik (FIT), der schwe­di­sche Elek­tro­nik­her­stel­ler Doro AB sowie der Haus­halts­ge­rä­te­pro­du­zent Arce­lik A. S. (BEKO, Grundig).

Ziel ist ein vir­tu­el­les Benut­zer­mo­dell, mit des­sen Hilfe Pro­dukt­ent­wick­ler und –desi­gner am Rech­ner per Simu­la­tion sehen, hören oder sich bewe­gen kön­nen wie Men­schen mit ent­spre­chen­den Han­di­caps. „VICON“ soll künf­tig die Mög­lich­keit schaf­fen, Behin­de­run­gen und alters­be­ding­ten Ein­schrän­kun­gen in der Simu­la­tion auch zu erle­ben und Pro­dukt­kon­zepte zu testen.

Link
www​.tzi​.de

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