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Nano-Gold auf Glas

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Gold-Nanopartikel auf einer Glas­ober­flä­che, auf­ge­nom­men mit dem Ras­ter­kraft­mi­kro­skop | Abbil­dung: Uni­ver­si­tät Stuttgart

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Schema eines ultra­dün­nen Metall­films – genau genom­men bil­det sich kein kon­ti­nu­ier­li­cher Film aus, son­dern win­zige Inseln mit gro­ßem Bre­chungs­in­dex.| Abbil­dung: Uni­ver­si­tät Stuttgart

Durch­läs­si­ger und noch refle­xi­ons­är­mer: Glas mit nano­s­ka­li­ger Metallbeschichtung.

Heute wer­den nahezu alle opti­schen Bau­teile mit einer spe­zi­el­len Ober­flä­chen­be­schich­tung ver­se­hen, die als Anti­re­flex­schicht dient.

Am 1. Phy­si­ka­li­schen Insti­tut der Uni­ver­si­tät Stutt­gart ist man der­zeit dabei, die Ent­spie­ge­lung mit nano­s­ka­li­gen Gold­be­schich­tun­gen zu effek­ti­vie­ren. Die Dicke der Beschich­tung ist direkt mit dem Refle­xi­ons­grad ver­knüpft: Ist die Schicht dick genug, dann wird alles Licht wie beim Spie­gel reflek­tiert. Dampft man jedoch nur wenige Mil­li­ons­tel Mil­li­me­ter eines Metal­les auf das Glas­sub­strat, dann bleibt die Schicht nicht nur durch­läs­sig für Licht, sie lässt sogar mehr Licht pas­sie­ren als bei einem unbe­schich­te­ten Sub­strat. Die­ses Phä­no­men und die Nut­zung nano­s­ka­li­ger Metall­par­ti­kel ergibt ganz neue Per­spek­ti­ven und soll die Pro­duk­tion von nano­s­ka­li­gen Struk­tu­ren mit gezielt ein­stell­ba­ren opti­schen Eigen­schaf­ten erlauben.

www​.pi1​.phy​sik​.uni​-stutt​gart​.de

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