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Ältere Menschen und ihr Auto

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alterautofahrerEin­stiegs­hil­fen, Assis­tenz­sys­teme und mehr – was sich ältere Auto­fah­rer wünschen.

Die demo­gra­phi­sche Ent­wick­lung lässt künf­tig auch immer mehr ältere Auto­fah­rer auf den Stra­ßen unter­wegs sein – und Auto­bauer vor neue Her­aus­for­de­run­gen stel­len, die bis­lang weit­ge­hend igno­riert wer­den. Zumin­dest hier zu Lande, wäh­rend in Japan die älte­ren Fah­rer bereits als Ziel­gruppe erkannt sind und in die Pla­nun­gen der Auto­her­stel­ler ein­be­zo­gen wer­den. Hier noch undenk­bar, sind in Japan schon Fahr­zeuge mit spe­zi­el­len Ein­stiegs­hil­fen auf dem Markt.

Die Abtei­lung Geron­to­psy­cho­lo­gie der TU Braun­schweig unter­sucht bis Mitte 2010 die Nut­zer­an­for­de­run­gen von Fah­rern im Alter zwi­schen 70 und 90 Jah­ren. Die Stu­die schließt rund 2000 Auto­fah­rer ein und ermit­telt nicht nur deren Bedürf­nisse hin­sicht­lich der Gestal­tung, son­dern auch bezüg­lich Infra­struk­tur, Werk­stät­ten, Ver­kauf und Werbung.

Im Rah­men einer Vor­stu­die arbei­tet die TUZ bereits seit zwei Jah­ren mit 60 älte­ren Fah­rern zwi­schen 60 und 90 Jah­ren. Erste Ergeb­nisse lie­gen vor und zei­gen eine große Akzep­tanz bezüg­lich Navi­ga­ti­ons­ge­rä­ten, Ein­stiegs­hil­fen, Assis­tenz­sys­te­men, die bei­spiels­weise die Nacht­fahrt oder das Ein­fä­deln auf Auto­bah­nen erleichtern.

Kon­takt
Dipl.-Psych. Katja Duntsch
Fon 0531−391−2830
Mail k.​duntsch@​tu-​braunschweig.​de

Foto
TU Braunschweig

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