Sparfliegerprojekt

So ähnlich könnte der Wettbewerbsflieger des IFB aussehen | Rendering: Uni Stuttgart
Weit fliegen mit wenig Energie – an der Uni Stuttgart wird daran gearbeitet.
1,5 Millionen Dollar winken als Preisgeld beim „Green Flight Challenge“, den die NASA für das Jahr 2011 zur Entscheidung ausgelobt hat. Gefordert sind gleichzeitig schnelle und möglichst effiziente Flugzeuge, die mindestens 320 km mit einem Mindesttempo von 160 km/h zurücklegen. Die dabei eingesetzte Energiemenge darf maximal einem Benzinäquivalent von einem Liter je 100 Kilometer entsprechen.
Ganz vorne mit dabei sein will das Stuttgarter Institut für Flugzeugbau der Universität Stuttgart. Die Arbeiten haben bereits begonnen, der Wettbewerbs-Flieger wird auf dem Brennstoffzellen-Segler „Hydrogenius“ basieren, allerdings zusätzlich mit Lithium-Ionen-Batterien ausgerüstet sein.
Finanziert wird die Entwicklung zum elektrischen Fliegen durch Spenden aus der Wirtschaft und durch das Wissenschaftsministerium Baden-Württembergs. Artur Fischer, Erfinder des gleichnamigen Dübels und immer noch innovationsbegeistert, hat beispielsweise 100000 Euro zugesagt, der Flughafen Stuttgart die gleiche Summe. Dennoch, so die Entwickler vom IFB fehlen bis zum Jahr 2011 derzeit noch rund 300000 Euro – Sponsoren sind also noch willkommen.
> Link
www.ifb.uni-stuttgart.de/hydrogenius
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