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Layering-Leichtbau

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Große Geste: Die Flü­gel­tü­ren der BMW-Studie beste­hen aus einem mehr­schich­ti­gen Materialmix.

Beim Kon­zept­fahr­zeug „Vision Effi­ci­ent­Dy­na­mics“ expe­ri­men­tiert BMW ein­mal mehr mit neuen Mate­ria­lien und Formen.

Das auf der IAA 2009 vor­ge­stellte spor­tive Fahr­zeug ist im Kern ein Voll­hy­bri­der, das sowohl rein elek­trisch, nur per Die­sel oder kom­bi­niert bewegt wer­den kann – bei einem rech­ne­ri­schen Norm­ver­brauch von 3,76 Litern.

Inter­es­sant stellt sich die aero­dy­na­misch ori­en­tierte Kon­struk­tion dar. So die­nen Karos­se­rie­ele­mente als Luft­leit­ble­che, bei­spiels­weise ist die A-Säule als Kanal aus­ge­formt, die den Luft­strom güns­tig bün­deln soll. Glei­ches gilt für die als Flü­gel­pro­fil geform­ten Heck­leuch­ten sowie Öffnun­gen in der Front­schürze. Die Lamel­len des Küh­ler­grills öffnen und schlie­ßen sich je nach Kühl­be­darf – auch dies trägt zu einem Luft­wi­der­stands­bei­wert von 0,22 bei.

Wäh­rend das Chas­sis aus Alu­mi­nium besteht, nutzt man für das Dach und die Flü­gel­tü­ren ein spe­zi­el­les Polycarbonat-Glas, das sich ent­spre­chend des Licht­ein­falls abdun­kelt. Gerade die Türen zei­gen einen neu­ar­ti­gen Schich­ten­auf­bau, beste­hend aus den äuße­ren Glas­flä­chen, einer tra­gen­den Zwi­schen­schicht und der Innen­ver­klei­dung. Diese Struk­tur bleibt für die Insas­sen erkenn­bar, löst in gewis­ser Weise die Tren­nung von Inte­ri­eur– und Exte­ri­eur­de­sign auf und visua­li­siert den Leicht­bau. Im Inne­ren sind die Ele­mente auf Mul­ti­funk­tio­na­li­tät aus­ge­legt, die Sitze beste­hen aus einer Kev­lar­schale mit indi­vi­du­ell befüll­ba­ren Polstern.

> Link
www​.bmwgroup​.com

> Fotos: BMW

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