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Metallrahmen als Antenne

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Schur­lo­ses Tele­fo­nie­ren trotz Metall­ge­häuse: Der ver­chromte Zink­druck­guss­rah­men des Giga­set SL780 mit den ver­gol­de­ten Kon­tak­ten für die Pla­tine. Foto: Scharf

Das Giga­set SL780 liegt gut in der Hand, weil das Gehäuse aus Zink­druck­guss besteht.

Der einst zum Siemens-Konzern gehö­rende Geschäfts­be­reich DECT-Telefonie ist inzwi­schen unter sei­ner Marke Giga­set allein auf dem Markt unter­wegs – und laut eige­nen Anga­ben Markt­füh­rer in Deutsch­land, was die schnur­lose Tele­fo­nie betrifft.
Das Premium-Modell Giga­set SL780, ent­wor­fen vom Stutt­gar­ter Desi­gn­büro Pla­ti­num­de­sign ver­fügt erst­mals über einen Gehäu­se­rah­men aus Metall. Bis­her galt dies wegen der Abschir­mung der innen lie­gen­den Hochfrequenz-Antenne als nicht mach­bar. Bei Giga­set löste man dies und nutzt das Gehäuse selbst als Antenne, die Impe­danz der Bedien­er­hand wäh­rend des Tele­fo­nie­rens ist dabei in die Anten­nen­cha­rak­te­ris­tik ein­ge­rech­net. Der Kon­takt zwi­schen dem Anten­nen­ge­häuse aus ver­chrom­ten Zink­druck­guss und der Elek­tro­nik­pla­tine im Inne­ren über­neh­men kleine, ver­gol­dete Punkte am Rah­men.
Gleich zwei neue Patente sind im Tele­fon inte­griert, die Ent­wick­lung bis zum Pro­to­ty­pen dau­erte nur drei Monate.
Giga­set will laut Mar­kus Schmitt-Fumian, Desi­gn­chef des Unter­neh­mens, künf­tig noch stär­ker neue, hap­tisch erfahr­bare  Mate­ria­lien als Dif­fe­ren­zie­rungs­merk­mal in die Pro­dukte inte­grie­ren, bei­spiels­weise kera­misch gefüllte Kunst­stoffe oder neue Soft-Touch-Techniken.

www​.giga​set​.com

SL780_System

Kom­plet­tes Set mit Tele­fon, Abla­ge­schale (auch aus Zink­druck­guss) und Basis­sta­tion. Foto: Gigaset

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