Basaltauto

Heck des "LightCar" mit eingeblendetem Warnsymbol. Fotos: EDAG
Strukturteile aus Basaltfaser: „LightCar“ von EDAG
Das Entwicklungsunternehmen EDAG präsentierte auf dem Genfer Automobilsalon 2009 die Fahrzeugstudie „Light Car – Open Source“. Eine von vielen in Genf, doch sie ist deshalb besonders erwähnenswert, weil die Strukturteile aus einem Verbundwerkstoff mit Basaltfasern bestehen. Die vom österreichischen Hersteller Asa.Tec gelieferten Fasern sind kostengünstiger als Aluminium oder Karbon, weisen aber die nahezu gleichen Festigkeitswerte auf. So ist die Faser extrem zugfest, chemikalien- und temperaturbeständig, elektrisch isolierend und zu 100 Prozent wiederverwertbar. Aus vulkanischem Basaltgestein bestehend, wird die Faser in Form von Geweben, Fasersträngen oder Kurzfasern mit Längen zwischen 4 und 50 Millimetern geliefert. Urspürnglich wurde die Faser von der sowjetischen Raumfahrt- und Rüstungsindustrie „entdeckt“.
Nebenbei ist der Showcar auch interessant, weil dort OLED-Leuchtelemente eingebunden sind und die transparente Heckklappe als Projektionsfläche für Bremssignale oder Warnanzeigen dient.













